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Pflegetips

 

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schöne Rosen im Garten ist kein Wunder und auch keine Wissenschaft für sich. Wie bekanntlicher Weise jede Pflanze ihre Pflege  braucht, braucht auch die Rose ihre. Vielleicht ein klein wenig aufwändiger als bei anderen Pflanzen. Jedoch, wenn man die Grundregeln beherzigt, steht einer Blütenbracht nichts im Wege. Bei Rosen richtet sich der Schwerpunkt der Pflege immer auf die entsprechende Jahreszeit mit aus, die ich hier gerne aus meiner Erfahrung aufzeigen möchte.

 

 

DER KAUF und DAS PFLANZEN VON ROSEN

 

Damit man lange Freude an seinem neu erworbenen Rosenbusch hat sollte man sich vor dem Kauf ausgiebig über die gewünschte Sorten informieren. Leider werden Rosen sehr schnell von Pilzkrankheiten (Rosenrost, echter Mehltau und Sternrußtau) befallen. Daher werden im allgemeinen bei Neueinführung einer Rosensorte die Widerstandsfähigkeit geprüft. Diese Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung (ADR)  führt der Bund der deutschen Baumschulen und Rosenzüchter zusammen mit dem Bundessortenamt durch.

Rosenkategorien:
- Edelrosen
- Beetrosen
- Strauchrosen
- Edlerosen
- Kletterosen

Die Wahl des richtigen Standortes für die neue Rosenpflanze:
- keine Zugluft und keine umbauten Ecken
- keinen Schatten, weil dieser den Pilzbefall begünstigt
- keine zu sonnige Lage
- lockerer tiefgründiger Boden, keinen Sand und auch nicht zu lehmigen Boden

Vorbereitung des Bodens:
in der Regel werden Rosen im Herbst gepflanzt. Das Rosenbeet und der Boden sollten bereits im Sommer vorbereitet werden, damit bis zur Pflanzung der Boden noch sacken kann und die junge Pflanze noch vor dem Winter genügend Halt findet. Der Boden wird spatentief umgegraben und während des Umgrabens bereits Kompost in die Tiefe mit eingearbeitet. Der Boden sollte dem Sommer über leicht feucht gehalten werden. Das wird durch das Überstreuen von einer Kompostschicht oder frisch geschnittenem Gras ohne großem Aufwand erreicht.

das Pflanzen:
normal werden Rosen vom Oktober bis April an frostfreien Tagen ausgepflanzt. Werden Rosen im Herbst gepflanzt haben sie noch bis zum Winter Zeit, dass sich feine Haarwurzeln bilden. Jedoch sollte man beachten, dass wenn man in Gebieten auspflanzt, wo mit harten Winterfrösten zu rechnen ist, das Auspflanzen doch besser auf den Frühling zu verschieben
Das Pflanzloch sollte je nach Wuchs der Rose 40 cm bis 50 cm tief und 40 cm im Durchmesser betragen. Ebenfalls je nach Wuchs der Rosen sollte ein Pflanzabstand von 40 cm  bis 50 cm eingehalten werden.  Die Wurzelenden werden mit einer Schere etwas gekürzt bzw. angeschnitten, damit sich schneller Haarwurzeln dicht ausbreiten. Beim Pflanzen sollte darauf geachtet werden, dass alle Wurzeln nach untenzeigen und nicht hoch gebogen werde. Das Pflanzloch wird mit Humus bis zur Hälfte gefüllt, gut angedrückt und bewässert. Nach dem das Wasser versickert ist, wird das Pflanzloch  weiter aufgefüllt und  bis 20 cm .über den Grund angehäuft. Damit die Rose gut anwächst natürlich regelmäßig gießen.

 

 

 

PFLEGE IM FRÜHLING

 

wenn die ersten Frühlingsbooten aus dem Boden spriesen wird es Zeit sich auch Gedanken um die noch von Rindenmulch, Erdhügeln und Reisig bedeckten Rosenstöche zu machen. Hier wartet jetzt 3 Arbeitsschritte darauf erledigt zu werden.
- Winterschutz entfernen
- Düngen
- Schneiden

Den Winterschutz entfernt man am Besten an einen drüben, wolkigen Tag, damit die Sonne nicht zu scharf an das noch gefrohrene Gehölz brennen kann und somit noch die letzten Tage viel Schaden anrichten kann. Nach dem Entfernen des Winterschutzes sollte der Boden auch gleich leicht aufgelockert werden, damit wieder frischer Sauerstoff in den Boden gelangt.

Das Schneiden der Rosen im Frühling beschränkt sich lediglich darauf, überflüssige Triebe sowie vorallem abgestorbenes Gewebe gründlich zu entfernen. Alles was abgestorben ist muss entsorgt werden. Abgestorbenes Rosenmaterial sollte nicht in den Kompost gelangen. Entweder sollte es mit dem Müll entsorgt werden oder verbrannt werden, weil dieses Material die ideale Brutstätte für Rosenkrankheiten ist.

Beim ersten Düngen der Rosen sollte man sich an den Blüten des Haselnusstrauches orientieren. Man kann dazu organischen oder mineralischen Dünger verwenden. Ende Mai sollte mit speziellen Rosendünger ein zweites mal gedüngt werden. Wer auf speziellen Rosendünger verzichten möchte kann je Rosenstock eine große Bananenschale zerkleinern und in den Boden einarbeiten. Das sorgt für volle Blütenbracht im Sommer.

 

 

 

PFLEGE IM SOMMER

 

in trocknen Sommermonaten braucht das Gießen nicht zum ständigen Problem werden. Rosen haben lange Pfahlwurzeln, die bis zu 1 Meter tief in den Boden ranken können. Hier findet die Rose ausreichend Wasser um sich versorgen zu können.  Hat die Rose einen sehr sonnigen Standort reicht es vollkommen aus zwei bis dreimal die Woche im Wurzelbereich gut zu wässern. Rosen niemals von oben über die Blätter gießen, das fördert den Pilzbefall. Blätter, die einen weißen Belag oder braune Stellen aufweisen am Besten gleich entsorgen.

Der Sommerschnitt ist jetzt eines der wichtigsten Arbeiten mit Rosen. Bei einmal blühenden Rosen ist es nicht unbedingt erforderlich verblühte Blüten zu entfernen, weil diese dann hübsche Hagebutten ansetzen. Bei öfter blühenden Sorten sollte die verblühte Blühte direkt unterhalb des ersten 5fach gefiederten Blütenblatt abgeschnitten werden. Nach der ersten Blüte sollten die Rosen jeweils mit ein bis zwei Handvoll Dünger gedüngt werden. Der Boden sollte regelmäßig aufgelockert werden, damit genügend Sauerstoff im Boden vorhanden ist.

Wichtig! Die letzte Düngung sollte Ende Juli / Anfang August erfolgt sein. Denn wenn die Rosen zu spät gedüngt werden, können die Triebe nicht mehr vor dem Winter ausreifen und erfrieren im Winter.

 

 

 

PFLEGE IM HERBST

 

die wichtigste Arbeit im Herbst ist das Entfernen der heruntergefallenen Blätter von den Blumenbeeten, damit sich Krankheitserreger nicht ausbreiten können.

Das Anbringen eines Winterschutzes sollte im Spätherbst jedoch spätestens am 1. Dezember geschehen sein.
- bei Beetrosen wird eine 15 - 20 cm am Stock aufgehäufelt und oder mit Reisig abgedeckt. Dieser Schutz reicht hier vollkommen aus um den Rosenstock gut über den Winter zu bekommen.
- Rosenstämme sollten mit Holzfüllung gefüllten Leinensack verpackt werden.
- Ramblerrosen werden vom Spalier genommen und auf den Boden gebogen gut abgedeckt.
-Kletterosen wie Beetrosen an der Basis aufhäufeln

 

 

 

PFLEGE IM WINTER

 

warum einen Winterschutz anbringen?:
Der Winterschutz ist nicht gegen Kälte viel mehr geht es darum, dass wenn Rosengewebe gefrohren ist, und die heiße Sonne diese Stellen anstrahlt es bei diesen Temperaturschwankungen zu Gewebeschäden an dem Gehölz kommt und dieses entweder abstirbt oder später im Sommer als offenes Türchen für Krankheiten steht. Desweiteren schützt der Winterschutz auch vor zu frühem Austreiben der Rosen.

 

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